Skip to content

Am Abend lernen, was bringt ein schlücken Wein?

by on May 24th, 2010

Nach anstrengenden Arbeitstagen – wer gönnt sich da nicht zu der abendlichen Fernsehprozedur ein oder zwei Gläschen Rotwein? Denn wer hat noch nicht von der heilenden Wirkung des vergorenen Rebensaftes gehört, um die angeblich schon Hippokrates im antiken Griechenland wusste und der deshalb eine regelmäßige Einnahme des Getränks als Medizin verschrieb. Und so stützt man sich auf die Legenden und Sagen des alkoholischen Getränks, in der Hoffnung, dass sie wahr sind, während unter stimmungsvoller Beleuchtung und dem Geflimmer des Fernsehgeräts eine Flasche zu zweit geleert wird.

Völlig aus der Luft gegriffen sind diese Legenden und Sagen um den Wein allerdings nicht. Es gibt eine ganze Reihe an Studien, die belegen, dass ein gemäßigter und regelmäßiger Konsum des vergorenen Rebensaftes vor Arteriosklerose schützen kann. Durch die im Volksmund genannte “Arterienverkalkung” werden Koronarerkrankungen und im schlimmsten Fall sogar Herzinfarkte ausgelöst. Doch das ist noch nicht alles, was das rote Getränk kann: Wenn man den Studien Glauben schenken darf, dann wird sogar das Krebsrisiko durch die täglichen ein bis zwei Gläser reduziert und das Immunsystem zusätzlich geschützt. Und die Wahrscheinlichkeit an Alzheimer zu erkranken, soll im Übrigen ebenfalls durch Rotwein verringert werden.

Doch bevor jetzt freudig der nächste Supermarkt gestürmt wird, um jede Menge Rotwein kaufen zu gehen, sollte beachtet werden, dass diese Studien, die den Wein zum Allheilmittel deklariert haben, allesamt nur auf Tierversuchen beruhen – klinische Studien konnten diese Ergebnisse dagegen noch nicht vorweisen. Doch wem die überdurchschnittliche Lebensdauer der Südfranzosen, die als regelmäßige Weinkonsumenten gelten, ausreichend überzeugt, der muss auch in Zukunft nicht auf seine abendlichen Gläser verzichten.

From → info

No comments yet

Leave a Reply

Note: XHTML is allowed. Your email address will never be published.

Subscribe to this comment feed via RSS